Das Wochenende vom 3.-5. Februar

wochenende

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Siebdrucke, die Gedankenwelt des Franz Kafka, eine Ausstellung in einem ehemaligen Möbelladen, Vintage-Kleidung und Spionagegeschichten: Dieses Wochenende hat die Bezeichnung „vielfältig“ wirklich verdient, oder?

Freitag bis Sonntag, Urban Spree, Fr ab 17h, Sa 12-22h, So 12-21h
Berlin Graphic Days
Wo man hinschaut: Kunst! Bei den Berlin Graphic Days, die mittlerweile zuverlässlich zu jedem Jahresbeginn stattfinden, versammeln sich auch diesmal 80 Künstler, Illustratoren, Grafiker und Designer, um ihre Arbeiten zu präsentieren und natürlich auch zu verkaufen. Dazu gibt es Musik und Live Paintings.
Eintritt 5€ / Festivalticket 8€

Freitag bis Sonntag, Theater unterm Dach, jeweils 20 Uhr
„KKAAFFKKAA …du hast mich dir anders vorgestellt…“
„Kafka leidet an der Familie, seiner „Mischpoche“, besonders am Unverständnis des dominanten Vaters für die Andersartigkeit des Sohnes und für dessen besondere Existenz, die sich allein im Schreiben verwirklicht. Und er leidet am eigenen Unvermögen, sich anzupassen an die Erwartungen, Lebensentwürfe und Wertvorstellungen seiner Zeit, seiner Familie, seiner Religion und der Frauen, die seinen Weg kreuzen.“ Wie sah es in Kafkas Kopf aus? Die Inszenierung nähert sich mit poetischen, traumhaften und grotesken Szenen der Lebenswelt des eigenwilligen Dichters an.
Tickets 12€/8€/5€

Samstag, Enter Art Foundation, 15-20 Uhr
Vernissage: 50+44 Contemporary Artists
Auf der Leipziger Straße, der Prachtstraße des ostdeutschen Plattenbaus, werden in letzter Zeit immer häufiger alte Ladengeschäfte zu Kunstorten umgewandelt. Nun hat sich auch die Enter Art Foundation die Räumlichkeiten von „Multipolster“ geschnappt, wo ab Samstag (bis zum 19.2.) 50 zeitgenössiche Künstler – plus 44 aus der Enter Art Foundation Sammlung – ausgestellt werden. Möglicherweise etwas viel und überlaufen, vielleicht aber auch the place to be am Samstag?
Eintritt frei

Samstag, Julia Stoschek Collection, 18 Uhr
Eröffnung: Jaguars and Electric Eels
„In der Auswahl der Werke um die Suche nach einem evolutionären Ursprung, um Fragen zur Indigenität, um hybride und synthetische Lebensformen, die Migration der Arten, aber auch die sich fortwährend verändernde Wahrnehmung der Realität durch Einflüsse verschiedenster Art.“ Alles davon geht zurück auf Alexander von Humboldt und seine Aufzeichnungen unter dem Titel „Jaguare und Zitteraale“, die 1853 erschienen und von seinen ersten Expeditionen nach Amerika handeln.
Eintritt frei

Sonntag, Ballhaus Berlin, 11-17 Uhr
Old Fleas – The Vintage Market No.8
Vintage-Kleidung und freie Tanzstunden: Beim Old Fleas Vintage Market macht man es sich gemütlich. Wer auf Klamotten aus vergangenen Generationen steht, kommt an diesem Event eigentlich nicht vorbei. Und wer schon immer mal „alte“ Tänze lernen wollte, eigentlich auch nicht!
Eintritt 2€ (inkl. der „taster class“ um 14 Uhr)

Sonntag, Theater im Palais, 16 Uhr
berliner Lesezeichen 04: Spionage-Helden gestern und heute
Eine hübsche Spionage-Geschichte von Zeit zu Zeit kann nie schaden – und tatsächlich gilt dieser Satz schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile sind es unzählige Titel mehr geworden, aus manchen davon wird an diesem Nachmittag von Jens-Uwe Bogadtke und Nicole Haase vorgelesen: „Ob im heißen oder im Kalten Krieg, ob in der Farbenfülle Britisch-Indiens oder im tristen Alltagsgrau des geteilten Berlins – die Spionagegeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts präsentieren sich dabei als besonders brisante Mischung aus Fakt und Phantasie.“

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