„Nun sag, wie hast du’s mit der Kultur?!“: Pearodie

Pearodie

Heute im Gespräch: Antonia von Pearodie! Woher sie ihre Inspiration nimmt, was man in Magdeburg unternehmen kann und was sie gerade liest, das hab ich sie gefragt. „Nun sag, wie hast du’s mit der Kultur?!“

Liebe Antonia, vielen Dank, dass du Teil meiner Interview-Reihe bist! Seit wann gibt es „Pearodie“ eigentlich und wie bist du auf die Idee gekommen, den Blog zu starten?
Liebe Julia! Danke, dass ich teil deiner Interview-Reihe sein darf!
Die Entstehung von Pearodie ging über mehrere Ecken… Begonnen hat der Blog unter einem anderen Namen und mit einer ganz anderen Idee. Es war eine Art Reisetagebuch für einen Freund, der leider nicht mit unserer Freundesgruppe in einen Urlaub gefahren ist, den wir aber trotzdem irgendwie ‚mitnehmen‘ wollten. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich danach einfach weiter gemacht habe. Es ging dann als eine Art Studientagebuch weiter, bis es im Oktober 2014 mit ‚Pearodie‘ in der Form losging, wie man meinen Blog heute kennt.

Der Name „Pearodie“ – was steckt dahinter?
Im Prinzip ist er aus einem Insiderwitz im Freundeskreis entstanden. Pear ist ja Englisch für Birne + Parodie. Irgendwie habe ich während den Vorlesungen wohl öfter mal eine Birne aus dem Nichts gezaubert und dadurch entstand dann der Name für den Blog.

Du schreibst du über alles, was dich inspiriert, also Lieblingsdinge, Rezepte und auch DIY-Projekte. Wo findest du die Ideen für deine Posts?
Oft kommen die Grundideen für meine Blogbeiträge aus dem Alltag oder einer Situation heraus, so ist zum Beispiel Ursprung vieler meiner Ideen für Prints mein Studium oder mein Organisationsbedürfnis. Inspiration für die Umsetzung finde ich dann oft auf Pinterest, bei Instagram oder auch auf anderen Blogs.

Pearodie

© Pearodie

Und nun die Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du’s mit der Kultur?
Ich würde sagen: Bunt gemischt. Ich bin großer Fan von kleinen (Wohnzimmer-)Konzerten oder Musik unter freiem Himmel bei kleinen Festivals. Aber auch Poetry Slams oder Theater haben es mir angetan. Leider bin ich in den letzten Monaten viel zu selten dazu gekommen, da ich für mein Staatsexamen lernen musste. Aber das ändert sich jetzt hoffentlich bald wieder!

Pearodie

© Pearodie

Du lebst und arbeitest in Magdeburg. Welche kulturellen „Hotspots“ kannst du in den beiden Gegenden empfehlen?
Magdeburg ist Deutschlandweit leider nicht unbedingt als kultureller Hotspot bekannt sondern oft eher wegen politischer Themen in der Presse zu finden. Nichts desto trotz ist die kulturelle Szene hier wirklich toll! Man muss manchmal nur etwas suchen aber gerade in den letzten Jahren hat sich hier unglaublich viel getan. Ob Wohnzimmerkonzerte, Poetry Slams, Kinofilme abseits der Blockbuster, kleine Festivals, Theater, Floh-Märkte oder schöne Cafés, Biergärten und individuelle Geschäfte. Hier tut sich Einiges und es ist unfassbar spannend dabei mittendrin zu sein.
Meine persönlichen Lieblinge: das Café108, das Janasch’s, das Bellamento, das Café Central, die Milchkuranstalt, das Musikkombinat Magdeburg, der Moritzhof und das Studiokino.

Und wie schaut es mit deinem Bücherregal aus – ist der Inhalt nach einem bestimmten System sortiert oder liegt alles kreuz und quer in der Gegend herum?
Kreuz und quer, aber nach Farbe sortiert. Ich mag es wenn die vielen einzelnen Bücher und Geschichten dadurch wieder ein großes Ganzes ergeben.

Was liegt ganz oben auf deinem „Stapel der ungelesenen Bücher?“
Dort liegt „Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens“ von François Lelord.

Gibt es ein Buch, einen Song oder ein Zitat, das/der dich in den letzten Monaten besonders berührt hat?
Es ist ein Song von den Kytes mit dem Namen „I got something“. Bei einem kleinen Konzert mit unfassbar viel Konfetti und wundervollen Menschen haben sie das Lied mitten unter uns und auf dem Boden sitzend als Zugabe gesungen. Alle haben mitgesungen und es war ein so fantastisches Gefühl und perfekter Augenblick! Dieses Gefühl ging den ganzen restlichen Abend auch nicht mehr weg und hat uns durch die Nacht tanzen lassen. Es war eine dieser Nächte, an die man sich noch Jahre später mit einem Lächeln im Gesicht und Glitzern in den Augen erinnert, obwohl man überhaupt nicht damit gerechnet hat. Einfach unglaublich gut!

Vielen Dank!

Antonia findet ihr auf ihrem Blog, bei FacebookInstagram und Pinterest!

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